küche+architektur

Einrichten aktuell

IMM 2014

Erlaubt ist, was gefällt

3. April 2014

Auch in diesem Jahr wurde die Internationale Möbelmesse in Köln ihrem Ruf als Weltleitmesse für das Thema Wohnen und Einrichten absolut gerecht. Nichts ist individueller als der persönliche Einrichtungsstil. Die Vielfalt der in Köln präsentierten Exponate rund um das Wohnen und Einrichten bediente den Wunsch nach Individualität auf der ganzen Breite.

Die Präsentationen inspirierten über alle Stilrichtungen hinweg durch harmonisch aufeinander abgestimmte Farben und Materialien. Akzente setzten neben augenfälligen Regalen oder Einzelstücken entsprechende Wohntextilien, wie Kissen, Decken oder Fellimitate.

Klassische Farbtöne wie Beige und Braun in allen Varianten, kühles Schwarz oder edles Anthrazit und auch Weiß treffen nach wie vor den Zeitgeist. Mit leichtem nordischen Touch kommt Gemütlichkeit in den Raum. Dabei sorgen meist Pastelltöne für den notwendigen Kontrast. Akzentuiert eingesetzt lassen sie sich hervorragend mit den klassischen Farbnuancen kombinieren. Mattlack und satiniertes Glas unterstreichen die Eleganz der modernen Klassiker ebenso wie wohnliche Hölzer wie Eiche und Nussbaum. Massivholzoberflächen sind dabei genauso häufig zu finden wie Furnier. Dargestellt in unterschiedlichen Oberflächen wie sägerau, geschliffen oder farbig präsentieren sich Hölzer und Holzdesigns in einer entsprechenden optischen und haptischen Vielfalt. In zeitlosen, klassischen Formen lassen sie sich hervorragend mit kräftigeren Trendfarben kombinieren und können so für lange Zeit Einzug in die Wohnhäuser und Appartements in aller Welt halten.

Die harmonische Vermischungen von Materialen zog sich durch viele Bereiche des auf der Internationalen Möbelmesse präsentierten Mobiliars. Treibholz verbindet sich mit Glas, weiche Stoffe verbünden sich mit schwerem Metall. Der Landhausstil spiegelt sich in einer Vielzahl wohnlicher Vintage-Möbel. Truhen oder Kommoden aus Altholz wie es z.B. bei Bohlen oder Schiffsplanken zum Einsatz kam, ermöglichen eine Mixtur aus Tradition und Moderne. Jedes Möbelstück ist Unikat und hat seine völlig eigene Geschichte.
Der allem zu Grunde liegende Trend: Natur. Hochwertige und aus der Nachhaltigkeit verpflichteten Materialien gefertigte Möbel sind ebenso gefragt wie Dekorationen aus natürlichen Materialien wie Sattelleder, Leder, Wollfilz und Tierfell.

Möbelstücke avancieren zum funktionalen Eyecatcher
„Wegen Überfüllung geschlossen“, trifft, was internationale Einrichtungstrends angeht, wohl kaum zu. Treffend beschrieben werden sie vielmehr durch die Worte: „Weniger ist mehr“. Das Design der inszenierten Einzelmöbel ist geprägt von schlichter Eleganz, während die Oberflächen ihnen das Charisma verleihen, das sie zu einem Eyecatcher werden lässt. Die Struktur der Möbelstücke zeigt sich so vielfältig, dass sie sich völlig individuell kombinieren lassen: Hochglänzend oder matt lackiert, gold-und silberfoliert, Bronze brüniert, sandgestrahlt oder graviert. Was die stehenden oder hängenden Sideboards, Lowboards und Highboards anbelangt, so strahlen dem Nutzer bei ihrem Öffnen auch schon einmal freundliche Pastellfarben wie hellblau oder senfgelb entgegen, was der Wohnlichkeit der auf Gehrung gearbeiteten Möbelstücke keinen Abbruch tut. Kombiniert werden darf, was gefällt.

Regale – funktional und dekorativ in einem
Spannend zeigen sich auch die vielen Regalelemente, die sich gerade auch für offene Wohnraumlösungen eignen, die einen fließenden Übergang  zwischen Wohnen, Essen und Küche ermöglichen. Ob vollkommen gradlinig, mit geschlossenen Einschüben oder stufig versetztem Aufbau, zeigen sich die meisten System häufig filigran und unterstreichen damit die Leichtigkeit  und Großzügigkeit der Inneneinrichtung eines Raumes. Dabei gewährleisten die meisten Hersteller ein Höchstmaß an Flexibilität und Funktionalität, um dem individuellen Einrichtungsstill ihrer Kunden gerecht zu werden. Das gilt im übrigen auch für die hier verwendeten Werkstoffe und Farbstellungen. Holz, Glas und Metall wirken sowohl einzeln als aus auch in Kombination. Farbig lackiert oder pulverbeschichtet sind sie in jeder und für jede Couleur erhältlich und erzielen sowohl in ihrer Schlichtheit als auch in ihrer außergewöhnlichen Darstellung ihre Wirkung.

Vom Clubsessel bis zur Wohnlandschaft
Ein Sideboard hier, ein Lowboard dort, kombiniert mit den entsprechenden Tafeln mit Stühlen und Polstermöbeln,  entsteht eine ganz eigene Wohnlichkeit, komponiert vom jeweiligen Käufer. Die Sitzmöbel zeigen sich wandelbar und multifunktional. Aus einer Sitzbank wir durch das einfache Abnehmen eines als Abstelltischchen dienenden Tablars, eine Liege. Ein Sessel tut es ihr durch das Vorschieben der Sitzfläche und das Aufklappen des Kissens gleich. Ferner tragen die intelligenten Elementmöbelprogramme einzelner Hersteller zu einer noch höheren Planungs- und Gestaltungvielfalt bei. Das Angebot reicht vom klassischem Clubmöbel über formschöne Sofas bis hin zu chilligen Wohnlandschaften. Auch hier gibt es für jede Geschmacksrichtung das Richtige. Ebenso verhält es sich natürlich mit den passenden, flachen Tischen. Auch deren Designs werden von Werkstoffen wie Holz, Glas und Metall geprägt. Ihre Formen reichen von rund über rechteckig bis hin zum Quadratischen und auch die Nierenform der 50er Jahre erfährt gerade einen Relaunch und wird sicherlich ihre Liebhaber finden.
Auf jeden Fall hatte die IMM in Köln einige Liebhaberstücke zu bieten, die ruhig etwas mehr kosten dürfen, dafür aber eine Geschichte erzählen und somit dem zunehmenden Wunsch der Verbraucher nach Individualität gerecht werden. Übrigens lässt sich das Gros dieser Elementmöbelprogramme aufgrund ihrer Modularität immer wieder neu arrangieren und fügt sich zudem auch mühelos in neue Räumlichkeiten ein.

Bildergalerie:

Wandlungsfähig, das ist „On Tour“: Durch stufenloses Absenken der Rückenlehnen in Kombination mit einer angestellten Bank wandelt sich On Tour zur Loungezone. Sofa und Bank sind jeweils intern mit Rollen ausgestattet, vorne mit höhenverstellbaren Füßen, die das Einstellen eines entspannenden Sitzgefälles ermöglichen. Der verschiebbare Auflagetisch erhöht die Multifunktionalität dieses Möbels um ein weiteres. Foto: Brühl
Angelehnt an den Nierentisch der 50er Jahre: Drei harmonisch geformte Tischbeine in konischer Anmutung aus massiver Eiche, ein 8mm starkes Sicherheitsglas, zwei individuelle Formen für die Glasplatten. Das ist der moderne Coffee-Table Isis von Leolux. Foto: Leolux
Bei „On Tour“ lassen sich die Rückenlehnen stufenlos absenken. Zur Loungezone wird dieses flexible Möbelstück durch das Anfügen einer Bank.
Gerade wenn der Essbereich als fließender Übergang zwischen Küche und Wohnzimmer platziert ist, eignen sich Sideboards besonders gut. Durch die Betonung der Horizontalen wirkt alles leicht und klar, geradezu schwebend. „Piana“ steht für formschöne Gediegenheit, handwerklich perfekt bis ins Detail gefertigt. Hier im Bild in einer Komposition aus Bronze und Spiegelglas. Foto: Willisau
Pure Eleganz für das wirklich Kostbare – das Private: Grand Suite. Präzise Linien, ehrliches Handwerk, feine Materialien, klare Konturen, weiche Formen – die Inszenierung von Sofa-Couture de luxe. Die großzügigen, soften Kissen sorgen für den besonderen Komfort. Fließend geht die horizontale Linie der Polster in Armlehne und Ablageboard über. Bestes Sattelleder, aufwendig gearbeitete Nähte. Foto: Walter Knoll
Untrennbar: Die Sitzinstallationen von Belami überzeugen im Zusammentreffen. Long Table, 70 x200 cm in Weiß und einseitig offene, glatt bezogene Polsterbänke in zartem Rosa und Khaki, ergänzt um eine Bank mit Auflage in Türkis. Foto: Brühl
Luftige Sitzgefährten: Les Copains. Diese Stühle bestechen durch ihre minimalistisch elegante Form und ein handwerklich gearbeitetes, dekoratives Flechtwerk, erhältlich in drei apart gestalteten Rückenlehnen. Passend dazu ein individuell einsetzbarer Raumteiler. Foto: Brühl
Passend zu Les Copains ein individuell einsetzbarer Raumteiler.
Capo d´Opera lässt neue Empfindungen, Gefühle und Stile wach werden. Dabei widmet man sich der Suche nach Gegensätzen, Minimalismus und Dekoration, Luxus und Einfachheit.
Celato ist ein Möbelstück mit vielen, auf den ersten Blick nicht sichtbaren Schubladen, Zum Öffnen genügt ein leichtes Antippen. Die unterschiedlichen Höhen der Schubladen verleihen dem Möbel einen völlig eigenen, fast künstlerischen Charakter. Ummantelt werden die Schubladen mit einer Schale aus Kupfer, geätztem Eisen und Messing oder all den anderen Metall-Oberflächen die De Castelli zur Herstellung verwendet. Foto: De Castelli
Das Baukastensystem macht Conseta so anpassungsfähig. Eine Vielzahl an Typen und Elementen kombiniert mit den Armlehnenformen, lässt einen Gestaltungsspielraum zu, der für fast jede Raumplanung die passende Einrichtungslösung bietet. Foto: Cor
Auch das ist erlaubt: Eine Kombination aus Stilen, Epochen, Materialien, Gebrauchsgegenständen, Dekoration und Möbeln. Foto: Gutmann Factory
Das innovative Familienunternehmen Leolux feiert dieses Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Leolux ist es in acht Jahrzehnten gelungen, seine Philosophie ohne Wenn und Aber zu bewahren. Moderne Formen, der Mut zu kräftigen Farben, kompromisslose Qualitäten und eine gewisse Affinität zur Kunst sind seit Jahren die DNA der Marke, der Wiedererkennungswert.
„Random Box“ ist ein Regalsystem mit offenen oder geschlossenen Fächern in Standardgrößen und einem Fach mit Schubkasten. Es bietet die Möglichkeit von groß dimensionierten Konfigurationen durch Reihung mehrerer Elemente, auch der Serie Random Cabinet und Random. Aus MD-Holzfaserpaneelen mit mikro-gaufrierter Lackierung in weiß. Rückwand mit Melaminbeschichtung in weiß. Foto: MDF Italia
Wandlungsfähig, hier als Sideboard: Die Module des Programms Minima (Tür, Klappe, Schublade und offenes Fach) werden in der Struktur aufgesetzt und lassen sich besonders leicht verschieben. Foto: MDF Italia
Wie alle Einzelmöbelprogramme bieten die neuen „Mixte“ Möbel vielseitige Möglichkeiten für eine flexible Einrichtung, je nach Wohnsituation. Das Programm besteht aus Anrichten, Wohnzimmerschrank, Kommode, TV-Möbel und Bücherregal. Foto: Ligne Roset
Eine Geste genügt: Oligo präsentiert nun LED-Pendelleuchten sowie Tisch- und Stehleuchten, die sich optional mit einer Gestensteuerung aus- und einschalten und sogar dimmen lassen. Foto: Oligo
Stehleuchte Grace, LED-Version mit berührungsloser Steuerung. Foto: Oligo
PIÙ GRANDE oder alle Größen in einem Tisch. Die Designer Claudio Dondoli & Marco Pocci kombinieren in ihren Objekten Funktionalität mit Innovation und Eleganz. Foto: Ligne Roset
PIÙ GRANDE oder alle Größen in einem Tisch. Die Designer Claudio Dondoli & Marco Pocci kombinieren in ihren Objekten Funktionalität mit Innovation und Eleganz. Foto: Ligne Roset
PIÙ GRANDE oder alle Größen in einem Tisch. Die Designer Claudio Dondoli & Marco Pocci kombinieren in ihren Objekten Funktionalität mit Innovation und Eleganz. Foto: Ligne Roset
PIÙ GRANDE oder alle Größen in einem Tisch. Die Designer Claudio Dondoli & Marco Pocci kombinieren in ihren Objekten Funktionalität mit Innovation und Eleganz. Foto: Ligne Roset
Flex ist ein schlichtes, elegantes Regalschranksystem, das zudem durch seine Perfektion besticht. So sind etwa die Fasen und Kanten sehr fein ausgearbeitet und die Elemente exakt auf Gehrung geschnitten. Das System besteht aus offenen Regalelementen mit Facheinteilungen sowie Einsätzen, die in die Fächer integriert werden und entweder aus der Regalebene hervorstehen oder bündig mit den Regalelementen abschließen. Das Möbel kann auf einem filigranen Sockel stehen oder an der Wand hängen. Foto: Piure
Die Basis des feinen und trotzdem extrem stabile Regalsystems Puro bilden seine dünnen Seiten, die mit ebenso dünnen Fachböden zu festen Rastern kombiniert werden. Aus der Aneinanderreihung von senkrechten Elementen, die es in vier Höhen und vier Breiten gibt, entstehen so schwerelose, spannende Regale, deren Klarheit und Ruhe durch geschlossene, praktische Einsätze, die fein aus der Ebene herausstehen, unterbrochen werden kann. Foto: Piure
Wie ein Chamäleon: Dank seiner einzigartigen Komfortfunktion wird das mit dem interior innovation award 2014 ausgezeichnete Sofa Rolf Benz Nova mit wenigen Handgriffen zum Hochlehner, Relaxsessel, Daybed oder Bett. Foto: Rolf Benz
Wie wäre es mit einem Sessel, der das spontane Sofagelage stilvoll ergänzt? Mit einem Stuhl, auf dem Essensgäste gerne Platz nehmen? Oder mit einem Ruhepol in den immer vielfältigeren Zwischenräumen des Wohnens und Lebens? Der neue Stuhlsessel Rolf Benz 630 erfüllt all diese Aufgaben perfekt. Foto: Rolf Benz
Cocoon, das vielseitige Medienmöbel hat jede Menge Platz für die Integration verschiedenster Soundsysteme. Zur Verkabelung werden einfach die magnetisch befestigten Glasauflagen abgenommen. Hier im Bild als Raumteiler in Snowglas mit Stoffklappe in Schwarz, Soundsystem BRA1, drehbarer TV-Halterung, Einsteckmöglichkeit für iPad, Hängeschränken in Snowglas und in allen NCS-Wunschfarben. Foto: Spectra
Die loft Küche ist die moderne Landhausküche für den kochbegeisterten Holzliebhaber. Einerseits lässt eine klare Linienführung und der dezente Kantenradius die Küche zart und puristisch wirken, andererseits zelebrieren konstruktiv aufwändige und haltbare Holzverbindungen traditionelle Handwerkskunst auf höchstem Niveau – urban und klassisch zugleich. Foto: Team7
Zum Esszimmer und Versammlungsort für die ganze Familie wird die loft Küche in Kombination mit dem angebauten loft-Esstisch mit integrierter Bestecklade oder einer Ausziehplatte. Foto: Team7
Detail der Küche loft – funktional und ästhetisch zugleich. Foto: Team7
„Weniger ist mehr“ so entwarf Ludwig Mies van der Rohe im Jahr 1927 den Sessel S 533. Mit diesem Entwurf prägte er eine der bedeutendsten Designinnovationen des 20. Jahrhunderts mit: den Möbeltypus des hinterbeinlosen Kragstuhls, besser bekannt als „Freischwinger“. Für eine Sonderedition in der Reihe ThonetCollect kommt nun geschnürtes Büffelleder in Braun zum Einsatz. Foto: Thonet
À Table mit „Seito“. Dieser Tisch avanciert sofort zum Blickfang. In der Balance von Linie, Winkel und Fläche gestaltet spielerische Leichtigkeit diesen Esstisch. Effektvolles Understatement: die Tischplatte aus weißem Quarzstein getragen von einem Gestell aus edlem Nussbaumholz. Foto: Walter Knoll
Ein Klassiker unter den Regalsystemen: Das freistehende Regalsystem ESU: Seine hochwertigen Materialien und die Farbgebung verleihen ihm einen wohnlichen Ausdruck, ob Sideboard oder hohes Büchergestell ...
Vom Sideboard bis zum hohen Büchergestell oder wie hier im Bild als funktionaler Raumteiler zwischen Küche und Essbereich macht ESU immer eine gute Figur. Foto: Vitra
Die neue Leichtigkeit des Sitzens: Dieser Stuhl von Claudio Bellini ist auf das Schönste reduziert. Schwingende Linien prägen die Silhouette. Ein elastisches Gewebe – unter dem Bezug – spannt die Flächen für Sitz und Rücken auf. Für die Luftfahrt entwickelt, leistet dieses Hightech-Material auch bei Liz den besonderen Komfort. Den Stuhl gibt es mit und ohne Armlehnen. Der Bezug ist abnehmbar.  Foto: Walter Knoll
Mit seiner klaren und in sich ruhenden Form basiert der Entwurf des Tisches PLATZ auf der Ästhetik traditioneller Arbeitstische: Eine markante diagonale Querstrebe sorgt für hohe Stabilität und unterstreicht einen informellen Arbeitsansatz. Foto: E 15
Der Dining Table von Gubi ist in unterschiedlichen Formen erhältlich. Hier im Bild zeigt er sich elliptisch in edlem Walnuss.
Von Kopf bis Fuß Metall: Ein Tisch muss stabil sein. Und das gewährleistet MDF mit einer ganz besonderen Bauweise. Von Außen zeigt sich das pulverbeschichtete Metall, das es wahlweise in mangan-schwarz, weiß, dunkelsand, grau, beige gibt. Von innen verstärkt ein mehrteiliges Paneel bestehend aus einem Aluminiumprofil-Rahmen mit Polystyrenfüllung. Foto: MDF Italia
Speziell für die direkte Montage von TV-Geräten oder Musikanlagen ist das elegante Nex Paneel gedacht. Hinter dem dezent gehaltenen Wandsystem in allen Matt- und Hochglanzfarben oder Vollholz verschwinden sämtliche Kabel und Anschlüsse. So sind sowohl funktionale als auch gestalterische Freiheiten gegeben. Einzelne Boxen und Glas-Tablare − wahlweise vollflächig mattlackiert oder furniert − werden einfach in die schmalen und stabilen Systemschienen eingeschoben und nach individuellen Vorstellungen angeordnet
Passend zu den Abdeckplatten ist der Korpusboden in Eiche glatt gehalten. Türen und Schubladen sind sowohl in Eiche sägerau oder Lack seidenmatt weiß, kittbeige, tongrau oder elefantengrau erhältlich. Die Zusatzfarbe Senfgelb setzt Akzente. Foto: Ligne Roset
Manufaktur gelebt: Credenza, das maßgefertigte Sideboard aus edlem Holz mit geschnitzten Türen und Zargen. Hinter jeder Tür verbirgt sich im Übrigen eine innenliegende Schublade. 	 Foto: Laura Meroni
Über die Grenzen der industriellen Fertigung hinweg entstand diese nicht nur edle, sondern auch funktionale Wandverkleidung, die eine individuelle  Raumgestaltung zulässt. Auch hier ist die Auswahl möglicher Hölzer, Strukturen und Farben schier unendlich. Foto: Laura Meroni
Hochwertige Materialien wie Palisander, Teak oder Nussbaum, Messing, Kupfer, polierter Stahl, vollnarbiges und im Fass eingefärbtes Leder, Vollholz Stäbchenplatten, Mehrschichtholz oder dickes Furnier prägen die Produkte von Laura Meroni. Foto: Laura Meroni