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imm 2018

imm 2018

Wohnlich - innovativ - smart

6. März 2018

Es ist die 69. Kölner Möbelmesse und wieder begeistert die Trendmesse ihre Besucher mit neuesten Wohntrends, Lichtkonzepten, Wanddesigns und Dekorationsideen. Moderne offene Raumaufteilungen bilden die Kulisse moderner Wohnraumideen, geprägt durch Oberflächenstrukturen in Kombination mit Nichtfarben wie Weiß, Grau und erdigen Farbtönen bis zu Terrakotta, Farben wie Safrangelb, pastelligem Rosa, Violett oder Grün.
Helle und dunkle Eiche, Nussbaum, Ulme oder Teak auch in Kombination mit bronziertem oder rauchigem Glas verleihen dem Mobiliar eine edle Anmutung.

Die neuen Designthemen sind ein Spiegel moderner Offenheit, breitgefächerter Flexibilität und individuellen Wohlbefindens, repräsentiert durch die Symbiose von Materialität, Farbigkeit, Funktion und Technik.

Küche, Essbereich und Wohnen sind in Design, Materialität und Farbe individuell aufeinander abgestimmt und gehen fließend ineinander über.
Auf keinen Fall fehlen darf die gemütliche Tafel, der Esstisch, mit komfortablen, gepolsterten Stühlen mit oder ohne Lehne oder von Sitzbänken eingerahmt, zum gemeinsamen Essen, Feiern und gemütlichen Beisammensein. Bereits hier findet man moderne Boarde, Regale und Vitrinen.

Filigran statt groß und raumfüllend

Wohnsysteme zeigen sich multifunktional und individuell anpassungsfähig. Was im Wohnbereich früher noch in großen klassischen Schrankwänden – vom Boden bis zur Decke und von Wand zu Wand – an Bildern, Büchern, Texten, Musik- und Filmsammlungen aufbewahrt und archiviert wurde, benötigt heute oft nur noch den Platz eines Laptops oder gar nur eines Sticks. Die Schrankwand fällt also weg und wird durch Vitrinen für die Präsentation des Besonderen, Regale, Sideboards, Lowboards, bzw. TV-Boards, ersetzt. Bis heute ist es so, dass sich bei jeder Einrichtungsplanung immer wieder die Frage nach der optisch ansprechenden Integration von Großbildschirmen stellt. In den meisten Fällen steht ein Großbildschirm auf einem Möbel oder solo auf einem eigenen Fuß im Raum. Einsetzbar für Kompositionen mit Untergestell oder wandbefestigt aus Holz, matt oder hochglänzend lackiert.

LEDs-Technologie zur Inszenierung

Spätestens seit Aufkommen der LED-Lichttechnik dreht sich die immer gleiche Frage um die Lichtfarbe und damit um die Lichtwärme. Oft verzweifelten Kunden und Planer daran, zwar eine tolle Möbelplanung geschaffen zu haben, aber gerade an der Weiß-Licht-Farbe, die angeboten wurde, brach die Begeisterung ab. Mal war das Licht zu kalt, mal zu warm oder mal lag die Farbwelt irgendwo dazwischen. Moderne LED-Technik lässt es zu, dass Kunden heute zwischen beiden Lichtfarben wählen können. Mehr und mehr werden die LEDs auch zur Beleuchtung von Vitrinen und Regalen genutzt und sorgen für die gleichmäßige Ausleuchtung der Gegenstände in Modulen, Fächern und Vitrinen.

Weniger ist mehr ...

... lautet also die Devise im Wohnbereich. Auf diese Weise kommt auch den Sitzmöbeln im Raum ein neuer, noch repräsentativerer Stellenwert zu. Ihre Form-, Farb- und Materialvielfalt werden unterschiedlichsten Stil- und Geschmacksrichtungen gerecht, ob rund oder geradlinig in Anlehnung an den puristischen Bauhausstil. Jedes Möbel ein Eyecatcher mit Kissen und Polstern veredelt durch Kedernähte, Steppungen und Knopfheftungen. Individualität ist Trumpf, das zeigt sich auch hier: Farben und Materialien können ganz nach persönlichem Wunsch gemischt werden. Glattleder trifft auf geschliffenes Leder, grobgewebte Stoffe auf Filz, Leinen auf Wolle, ergänzt um Kissen aus Samt oder Satin, Farbe auf Metall. Selbst mit den Polsterstärken darf gespielt werden: mal dünner mal stärker und das selbst an einer Couch.

Wir haben Ihnen in der Bildergalerie einen kleine Auszug aus der riesigen Vielfalt der auf der IMM präsentierten Produkte zusammengestellt und wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchklicken.
 

Bildergalerie:

Das Sofamodell DS-87 designed by Antonella Scarpitta, überzeugt durch seine klaren Formen und versteckten Funktionen. www.desede.ch
Die Esstischserie DS-777 von Bruno Fattorini besticht durch seine einfache, reduzierte Form: Vier stabile Eckbeine tragen eine aparte, bis zu vier Metern lange Tischplatte. Im Fokus stehen die Materialien, die dem Tisch einen revolutionären Aspekt verleihen. www.desede.ch
Die intelligente Architektur der DS-1000 sorgt für ein sanft federndes, fast schwebendes Liegegefühl. Dieses Gefühl kann man je nach Wahl des Bezugstoffes im Hause und auch draußen genießen. www.desede.ch
Team by Wellis schrieb Schweizer Designgeschichte. Und während der letzten Jahre Verluste. Die erfolgreiche Marke lag am Boden. Patrick Brunner, Inhaber und CEO der Tisch & Stuhl Willisau AG, schmerzte der Untergang seiner berühmten Nachbarin. Wie Phönix aus der Asche kehrt diese nun dank ihm zurück. www.willisau.ch
Das transparent gestaltete easy pieces kombiniert einen konstruktiven Gestellrahmen mit losen, abnehmbaren Polsterelementen. Die Bezüge in Textil oder Leder sind abziehbar. www.bruehl.com
Die Konsole Tadaima des Designerpaares A+A Cooren lädt mit ihrer leichten, skulpturalen Form dazu ein, anzukommen. Wie eine Schale oder ein Blatt bietet die Konsole Platz für die persönlichen Dinge, die wir in unseren Taschen tragen. Die skulpturale Form ist gleichzeitig poetisch und funktionell. www.classicon.com
Mit der Tischserie Pli bringt die französische Designerin Victoria Wilmotte Objekte von ungewöhnlicher kristalliner Eleganz und verblüffender Geometrie in den Wohnraum, in das Esszimmer oder Foyerbereiche.	www.classicon.com
Nex Glamour wirkt durch seine spektakulären Oberflächen. www.piure.de
Transparent und trotzdem stabil; robust und dennoch fein; leicht, aber langlebig: Mesh  zeigt sich mehr denn je als filigranes, ausgewogenes Möbel – ganz ohne Rück- und Außenseiten. Der Clou des reduzierten Systems liegt in seiner Struktur. www.piure.de
Harriet von Koinor: Dieses Sofa begeistert mit lässig-legeren Sitzkissen, die auf einem markanten geometrischen Unterbau ruhen. Im Sinne der Individualität ist der Typenplan dieses Modells entsprechend groß. Zudem steht eine ansehnliche Vielfalt an Bezügen aus Stoff und Leder zur Auswahl.	www.koinor.com
Harmoniert kräftiges Gelb mit sanftem Rosé? Ja! Das Farbrepertoire des beliebten Tragrohrmöbelsystems Bosse modul space von Dauphin Home wurde um zwölf lizensierte Farbtöne der „Polychromie Architecturale“ erweitert und bietet so maximale Gestaltungssicherheit selbst bei mutigen Farbkombinationen. www.dauphin.de
Dieser Schreibtisch besticht durch seine schlanke Silhouette und seine außergewöhnliche Eleganz. Die verschiedenen Materialien, nämlich Leder, Holz und Metall, kommen durch ihren eigenen Widerspruch besonders gut zur Geltung. Hier trifft raffiniertes  Design auf Funktionalität, Die praktische Unterbauschublade ist nahezu unsichtbar. www.poliform.it
ILDA, design Jean-Marie Massaud, 2017: Die Couchtische Ilda sind echte Schmuckstücke mit einer einzigartigen Struktur von starker visuellen Wirkung. Das Gestell aus Bronze wird geschmiedet und von Hand gefertigt. Die Platten können aus Marmor oder aus Halbedelstein sein. www.poliform.it
Multifunktionaler Weinschrank ... ... aus geöltem und gewachstem Furnierschichtholz mit zwei Glastüren. Sockel und Schubladen sind aus Massivholz gefertigt. www.riva1920.it
Das Multifunktions-Sideboard aus Massivholz, das mit einer hochwertigen Metallplatte abgedeckt wird verfügt über zwei Drehtüren aus Furnierschichtholz. Im Inneren bietet es eine Reihe von Fächern und Glashalterungen, die nach Kundenwünschen angefertigt werden können. Drei Schubladen mit traditioneller Schwalbenschwanzverbindung und push-pull System bieten zudem ausreichenden Stauraum. www.riva1920.it
Symbiose aus Marmor und satiniertem Metall Bemerkenswerte Eleganz und fließende Formen zeichnen den Tisch Morgan Marble aus. Die Stützen aus bronziertem Metall zeigen mit ihrem rautenförmigen Durchschnitt eine fließende Linie, die dem Tisch sein schlankes Aussehen verleiht. Die Platte aus Calacatta-Marmor besitzt einen formgeschliffenen Rand und wird durch ihre Umrandung aus bronzefarbig satiniertem Metall hervorgehoben. www.minotti.com
Für individuellen Sitzkomfort Powell, das Minotti-Sitzsystem von Rodolfo Dordoni mit feststehenden und kombinierbaren Sitzen, die dem natürlichen Bedürfnis nach Entspannung entgegenkommen, besticht durch seine lockere Eleganz, seine klaren, einfachen Linien, und eine akkurate Verarbeitung. www.minotti.com
Dank der Einführung weiterer Module lässt sich Pass-Word noch individueller einsetzen. Fertige Kompositionen von 96 cm bis 442 cm ermöglichen gut 90 verschiedenen Lösungen. Diese Vielseitigkeit erlaubt die Gestaltung neuer und vielfältiger Einrichtungslösungen mit Schrankelementen und Sideboards für den Wohn- oder den Schlafbereich. www.molteni.com
Kontraste Vincent Van Duysen arbeitet bei dieser grifflosen Küche der Dada-Kollektion mit den Kontrasten filigraner Seiten- und Abschlusselemente und starken Arbeitsplatten, deren Geradlinigkeit durch aufgesetzte Steinspülen unterbrochen wird. www.dada-kitchens.com
Edler Solitär Quinten design Vincent Van Duysen: Schränke von perfekter Proportion, sorgfältiger Verarbeitung, gefertigt aus hochwertigen Werkstoffen wie Hölzer, matt oder hochglänzend lackiert oder Ausführungen in Kupfer oder Zinn mit individuellem Interieur machen sie jeden einzelnen Schrank zu einem erlesenen Möbelstück. Neu ist die mit Glastüren ausgestattete Variante. www.molteni.it
Der Beistelltisch, klein aber oho Belsize, design Rodolfo Dordoni ist eine originelle Serie runder und trapezförmiger, dreibeiniger Beistelltische, die in zwei Höhen erhältlich sind. Die vielseitige einsetzbaren Tischchen können sowohl als Kaffee- oder Beistelltisch oder auch in das Sitzmöblesystem Sloane integriert werden. www.molteni.it
Das von Francesco Rota entworfene Sitzsystem „Plus“, zeichnet sich durch seine runden Formen und eine große Gestaltungsfreiheit aus. Es besteht aus unterschiedlich geformten Sitzelementen, die in zwei verschiedenen Höhen erhältlich sind  und jeweils mit  Rücken- oder Armlehnen und einem Tischelement kombinierbar sind. www.lapalma.it
Multifunktionale Wandgestaltung „Lilu“ von Interlübke ist ein innovatives Gestaltungsmöbel, das vielseitig einsetzen ist: Das Winkelregal-Systems, bespielt gekonnt die zu gestaltende Fläche zwischen Sideboard, Bett, Sofa und Decke. Nicht umsonst wurde lilu mit dem vom Rat für Formgebung ausgelobten „ICONIC AWARD : INNOVATIVE INTERIOR“ mit der besonderen Auszeichnung „Best-of-Best“ bedacht. www.interluebke.com
Bis zur Hausbar durchdacht Mit einer formal überraschenden LED-Beleuchtung versehen, ist die >studimo< „Hausbar“ ein nützlicher und anmutiger Blickfang. www.interluebke.com
Vom TV zur Möbelfront: Beim preisgekrönten Sideboard jorel, Design Philipp Mainzer, greift interlübke das filigrane Design der neuen OLED TV-Geräte auf und nutzt den rahmenlosen Bildschirm als voll integrierte flächenbündige Front für sein Sideboard-Programm: Ist der Fernseher ausgeschaltet, sieht er wie eine Möbelfront aus schwarzem Glas aus. Erweckt man das Bild zum Leben, entsteht eine nie dagewesene Symbiose aus Möbel und TV. www.interlübke.com
Minimalismus at its best. Moualla Table – ein Tisch in massiver Eiche oder Nussbaum gestaltet: Die Tischplatte scheint wie entrückt vom Gestell – stabile Leichtigkeit entsteht. Besonders faszinierend sind die eindrucksvolle Längsmaserung und präzise Kantenverarbeitung des Tischs. www.walterknoll.de
Emotionale Skulptur Das neues Bundle-Sofa von Walter Knoll entspricht einer emotionalen Skulptur im Raum hier inszeniert mit einem rohseidenen Teppich im Vintagelook. www.walterknoll.de
Farben und Stoffe machen den Unterschied Auch bei Stoffen gilt: Erlaubt ist was gefällt. Von Naturtönen wie Beige und Grau über Terracotta und Rose bis hin zu Safrangelb und Grün
Farben und Stoffe machen den Unterschied Auch bei Stoffen gilt: Erlaubt ist was gefällt. Von Naturtönen wie Beige und Grau über Terracotta und Rose bis hin zu Safrangelb und Grün
Farben und Stoffe machen den Unterschied Auch bei Stoffen gilt: Erlaubt ist was gefällt. Von Naturtönen wie Beige und Grau über Terracotta und Rose bis hin zu Safrangelb und Grün
Due Face Doppel-Schiebetürschrank mit Eschenrahmen, der nach individuellem Wunsch lackiert werden kann. Schiebetüren sind eine Komposition aus geschnitzter massiver Esche und satiniertem Metall. Bestückt ist das Ganze mit Glasregalen
Auch bei Sitzbezügen und Kissen ist alles erlaubt. Unterschiedlichste Materialien, Formen, Designs und Strukturen treffen sich auf einem Sofa.
Edel und außergewöhnlich zeigt sich dieser Naturstein aus Patagonien. Die Hintergrundbeleuchtung unterstreicht die klare und opalisierende Transparenz des Materials. In diesem massiven und kompakten Einzelstück lassen sich Induktionskochfeld Spüle und Schränke mühelos integrieren. www.antolini.com
Vier neue Farben präsentiert Neolith® den Besuchern der imm 2018: Retrostone, eine Hommage an Design-Klassiker, Terrazzo und drei mediterran inspirierten Muster: Mirage, Krater und Calatorao. Aufgrund steigender Nachfrage hat NEOLITH® seine Vielfalt an 20 mm dicken Oberflächen erweitert und um 13 weitere Designs ergänzt. Die NanoTech Polished-Kollektion wurde um die Oberflächen Bombón (braun) und Luna (hellgrau) ergänzt. www.neolith.com
Beim Modell „Schwof“ der Koinor Dining-Kollektion ruhen die dreh- und schiebbaren Sitze mit soft-kubischer Form auf einem Massiv-Holzplateau. In der Bezugskollektion kann aus speziellen Stoffen und Leder oder auch beides im Materialmix gewählt werden. www.koinor.de
Mylon: ein archetypischer, reiner Holzstuhl in fließender Geradlinigkeit. Die 32 mm starke Sitzfläche ist ergonomisch durchdacht und dreidimensional ausgefräst. Den enormen Sitzkomfort unterstützt die rund 20 mm starke, ebenfalls massive Rückenlehne: Für ihre perfekte Rundung wird das Holz nach dem Biegen zunächst drei bis vier Wochen gelagert, bevor es die endgültige Formgebung erfährt. www.team7.at
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