Individuell wohnen heute und morgen z.B. in einem Nurdachhaus von Avrame.Foto Avrame
Indrek Kuldkepp, Gründer und Geschäftsführer von AVRAME, denkt ja.
„Wir sehen in Deutschland eine wachsende Nachfrage nach kostengünstigen, energieeffizienten und nachhaltigen Alternativen zum klassischen Hausbau. Unser Ziel ist es, privaten Bauherren mehr Freiheit, Energieunabhängigkeit und finanzielle Planbarkeit zu ermöglichen.“ AVRAME gilt als Pionier für sogenannte A-Frame-Häuser, auch bekannt als Nurdachhäuser, und setzt auf ein modulares Bausystem mit hoher Individualisierbarkeit.
Das Konzept von AVRAME trifft exakt den Nerv dieser Nachfrage. Die markanten A-Frame-Häuser kombinieren ästhetische Klarheit mit nachhaltiger Bauweise: Zum Einsatz kommt ausschließlich FSC-zertifiziertes Holz, vorgefertigt in modularen Einheiten. Das Ergebnis sind flexible Wohnlösungen, die sich an individuelle Lebensphasen und -modelle anpassen lassen – vom kompakten Minihaus bis zum großzügigen Familienheim.
Auch der Markt zeigt, dass ein Umdenken im Gange ist.
Der deutsche Fertighausmarkt steht weiterhin unter Druck. Laut einer aktuellen Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 28. Juli 2025 wurden im Jahr 2024 insgesamt nur noch 16.900 Fertighäuser errichtet – das entspricht einem Rückgang von 15,5 % gegenüber dem Vorjahr. Wesentliche Gründe für diese Entwicklung sind anhaltend hohe Materialpreise, Lieferengpässe sowie verschärfte Kreditvergaberichtlinien. Gleichzeitig verändert sich die Nachfrage auf Seiten der Bauherren spürbar.
Immer stärker rücken kompakte, bezahlbare und nachhaltige Wohnkonzepte in den Fokus – Tiny Houses und modulare Gebäude gewinnen als Alternative zum klassischen Fertighaus an Bedeutung. Sie gelten als effizient in der Bauweise, ressourcenschonend und bieten eine realistische Lösung für Menschen mit begrenztem Budgett .
Mit Bauzinsen zwischen 3,2 % und 3,5 % ist die Finanzierung aktuell zwar wieder etwas zugänglicher als in den Vorjahren – dennoch bleibt ein ausreichend hohes Eigenkapital für viele Bauwillige eine Hürde. Daraus ergibt sich ein Trend zu kleineren, einstöckigen Gebäuden mit Wohnflächen von bis zu 90 m².

Deutlich wurde diese Entwicklung auch auf der diesjährigen Fachmesse „New Housing“ in Karlsruhe, bei dem zahlreichen Aussteller von steigendem Interesse insbesondere junger Paare mit begrenztem Budget berichteten. Auch Singles und Ruheständler zählen zunehmend zur Kernzielgruppe. Gezeigt wurden dort praxisnahe Wohnlösungen – vom minimalistischen Wochenendhaus bis hin zu modular erweiterbaren Konzepten, die sich in wenigen Tagen aufbauen lassen.
Der Trend zu modularen und nachhaltigen Wohnformen ist längst mehr als eine Nische – er entwickelt sich zum festen Bestandteil der künftigen Baukultur. Hersteller wie AVRAME liefern mit ihren innovativen Konzepten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Fertigbaus.
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