Der Showroom von eggersmann am Unternehmenssitz in Hiddenhausen. Mit der Beteiligung der Finkemeier Holding stellt der Küchenhersteller seine Gesellschafterstruktur neu auf.
Die Finkemeier Holding beteiligt sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit 49 Prozent an dem ostwestfälischen High-End-Küchenhersteller. Die operative Eigenständigkeit bleibt bestehen; zugleich sollen Investitionen in Digitalisierung, Prozesse und Supply Chain die weitere Unternehmensentwicklung unterstützen.
Mit einer Kapitalerhöhung und dem Einstieg der Finkemeier Holding richtet die eggersmann küchen GmbH & Co. KG ihre Gesellschafterstruktur neu aus. Eine Gesellschaft der Holding beteiligt sich mit 49 Prozent an dem ostwestfälischen Hersteller. An der operativen Ausrichtung ändert sich nichts: eggersmann bleibt eigenständig geführt und verfolgt seinen bisherigen Kurs im High-End- und Luxussegment weiter.
Die Beteiligung ist Teil einer bewusst getroffenen unternehmerischen Weichenstellung. In einem anspruchsvollen Marktumfeld will eggersmann zusätzliche Handlungsspielräume nutzen, um die Position im High-End- und Luxussegment weiter auszubauen. Im Mittelpunkt stehen Investitionen in Digitalisierung, Prozesse und Supply Chain sowie die weitere Schärfung der Markenpositionierung. Gleichzeitig bleibt der Anspruch an Individualität, Manufakturqualität und hochwertige Küchenarchitektur unverändert bestehen.

Gemeinsames Selbstverständnis
Mit der Finkemeier Holding gewinnt eggersmann einen Partner, der langfristig orientiertes Unternehmertum mit einer familiengeprägten Unternehmensstruktur verbindet. Beide Unternehmen sind in Ostwestfalen verwurzelt, in beiden Häusern übernimmt inzwischen die fünfte Generation unternehmerische Verantwortung. Dieses gemeinsame Selbstverständnis bildet die Grundlage der Zusammenarbeit.
An der Unternehmensführung hält eggersmann fest. Michael Wunram bleibt Geschäftsführer. Gleichzeitig wird sein Sohn Leon Wunram zum weiteren Geschäftsführer bestellt und übernimmt damit zusätzliche Verantwortung innerhalb der familiengeführten Manufaktur. An der strategischen Ausrichtung des Unternehmens ändert sich dadurch nichts.
„Wir haben uns sehr bewusst für diesen Weg entschieden. Die Beteiligung ist für uns ein wichtiger Schritt, um unsere Stärken zu bewahren und eggersmann als Unternehmen und Marke gezielt weiterzuentwickeln. Wir wollen unsere High-End-Positionierung weiter intensivieren und zugleich in Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Prozesse und Supply Chain investieren. Dafür ist die Finkemeier Holding ein starker Partner, der langfristig denkt und unsere Eigenständigkeit respektiert“, sagt Michael Wunram, Geschäftsführer der eggersmann küchen GmbH & Co. KG.
Auch Leon Wunram verbindet mit der Beteiligung eine langfristige Perspektive für die weitere Entwicklung der Marke. Ziel sei es, die Positionierung von eggersmann im High-End- und Luxussegment weiter zu schärfen und zusätzliche Impulse aus einem größeren unternehmerischen Umfeld zu nutzen.
Kontinuität für Kunden und Partner
Für Kunden und Partner bleibt eggersmann ein eigenständig geführter Hersteller. Die Beteiligung eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, interne Prozesse weiterzuentwickeln und die Leistungsfähigkeit in zentralen Zukunftsthemen auszubauen. Gleichzeitig hält das Unternehmen an seinem Anspruch fest, maßgefertigte Küchenlösungen mit hoher Materialkompetenz, Individualität und architektonischer Planungskompetenz zu entwickeln.
Auch interessant dazu:
Anzeige









