Küchenmöbelindustrie Deutschland, Monatsbericht Februar 2026: Umsatzentwicklung zeigt nach starkem Jahresauftakt eine Stabilisierung mit leicht rückläufiger Dynamik im Exportgeschäft.
Nach einem deutlichen Umsatzanstieg zum Jahresbeginn zeigt sich im Februar 2026 eine abgeschwächte Entwicklung der deutschen Küchenmöbelindustrie.
Umsatzentwicklung: Stabilisierung nach starkem Jahresauftakt
Die deutsche Küchenmöbelindustrie hat im Februar 2026 einen Umsatz von 472 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem leichten Rückgang von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Januar lag der Umsatz bei 471,1 Millionen Euro, womit sich für den Zeitraum Januar bis Februar ein kumulierter Umsatz von 943,4 Millionen Euro ergibt. Dies entspricht einem Plus von 9,65 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum .
Der starke Anstieg im Januar 2026 von 21,13 Prozent gegenüber dem Vorjahr wird vom Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie im Kontext statistischer Effekte bewertet. Dazu zählen Verschiebungen rund um den Jahreswechsel sowie ein schwaches Vorjahresniveau.
Inlands- und Auslandsumsatz entwickeln sich unterschiedlich
Im Inland belief sich der Umsatz der Küchenmöbelindustrie im Februar auf 257,3 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von 3,12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Für die ersten beiden Monate des Jahres ergibt sich ein Inlandsumsatz von 508,0 Millionen Euro, was einem Plus von 9,10 Prozent entspricht .
Der Auslandsumsatz lag im Februar bei 215,0 Millionen Euro und verzeichnete damit einen Rückgang von 3,13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden im Zeitraum Januar bis Februar 435,4 Millionen Euro im Ausland umgesetzt, ein Plus von 10,30 Prozent. Die Exportquote lag im Februar bei 45,52 Prozent .
Innerhalb der Eurozone erreichte der Auslandsumsatz im Februar 166,9 Millionen Euro, was einem Rückgang von 1,95 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Strukturdaten: Beschäftigung, Betriebe und Arbeitsvolumen
Die Zahl der Beschäftigten in der Küchenmöbelindustrie lag im Februar 2026 bei 17.473 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 1,25 Prozent .
Die Anzahl der Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten blieb mit 43 Unternehmen konstant, was einem Rückgang von 4,44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht .
Die geleisteten Arbeitsstunden beliefen sich im Februar auf 2,077 Millionen Stunden und lagen damit 0,58 Prozent über dem Vorjahreswert. Die gezahlten Entgelte erreichten 66,97 Millionen Euro, ein Anstieg von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vorjahr .
Hinweis zur Datenlage
Unterjährige Auswertungen sind als vorläufig zu betrachten. Nachträgliche Korrekturen durch das Statistische Bundesamt sind möglich.
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