Eine breite Allianz aus Branchen-, Verbraucher- und Fachorganisationen hat die Verhandelnden von CDU, CSU und SPD dazu aufgerufen, die Bedeutung energieeffizienter Gebäude im Koalitionsvertrag angemessen zu berücksichtigen. Ein klimaneutraler Gebäudebestand sei nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die soziale und wirtschaftliche Stabilität von zentraler Bedeutung.
Klare Rahmenbedingungen für Investitionssicherheit
In einem gemeinsamen Thesenpapier betonen die beteiligten Organisationen die Notwendigkeit verlässlicher politischer Leitlinien und wirtschaftlicher Anreize. Nur durch klare Regelungen und beschleunigte Genehmigungsverfahren könne eine nachhaltige Investitionssicherheit geschaffen werden. Besondere Aufmerksamkeit sollte auf die Unterstützung einkommensschwacher Haushalte gelegt werden, indem gezielte Förderprogramme für energetisch ineffiziente Gebäude bereitgestellt werden.
Sanierung als Chance für Wirtschaft und Versorgungssicherheit
Die energetische Sanierung des Gebäudebestands bietet erhebliche Vorteile für Wirtschaft und Klimaschutz. Die Allianz fordert, dass die Bundesregierung im Sondervermögen Infrastruktur einen signifikanten Anteil für Maßnahmen zur Gebäudeinfrastruktur einplant. Zudem müsse die öffentliche Hand mit gutem Beispiel vorangehen, um Akzeptanz und Handlungsbereitschaft in der Gesellschaft zu stärken.
Unterzeichnende Organisationen
Unter den unterzeichnenden Verbänden und Institutionen befinden sich u. a.:
- Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
- Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF)
- Fachverband Gebäude-Klima e.V. (FGK)
- Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)
- Repräsentanz Transparente Gebäudehülle GbR (RTG)
www.transparente-gebaeudehuelle.de
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