Ernst-Martin Schaible, geschäftsführender Gesellschafter von DER KREIS Systemverbund, und Ralph Leimbach, Geschäftsführer DER KREIS Systemverbund, stellten die Geschäftsentwicklung 2025 der europaweiten Verbundgruppe vor. DER KREIS erhöhte den Gesamtumsatz auf rund 4,69 Milliarden Euro und baute die Zahl der Mitgliedsbetriebe in 21 europäischen Ländern aus.
Trotz schwacher Branchenkonjunktur wächst DER KREIS 2025 weiter: Die europaweite Verbundgruppe steigert Umsatz und Mitgliederzahl und investiert verstärkt in Digitalisierung und Plattformlösungen.
Während große Teile der Küchen-, SHK- und Ausbauindustrie 2025 unter rückläufiger Nachfrage standen, hat der DER KREIS Systemverbund seinen Gesamtumsatz sowie die Zahl der Mitgliedsbetriebe ausgebaut. Die europaweit tätige Verbundgruppe meldet für das Geschäftsjahr 2025 ein Umsatzplus von 2,40 Prozent auf rund 4,69 Milliarden Euro. Gleichzeitig stieg die Zahl der angeschlossenen Mitgliedshäuser in 21 europäischen Ländern von 3.919 auf 4.075 Betriebe.
Wachstum im Küchenmarkt trotz schwieriger Rahmenbedingungen
Nach Angaben des Unternehmens basiert die Entwicklung auf einer langfristigen strategischen Ausrichtung des Verbundes aus Küchenspezialisten, Bad-, Heizungs- und Klimafachbetrieben sowie Schreinern, Tischlern und Spezialisten für Innenausbau und Fensterbau. Im Mittelpunkt standen 2025 die Optimierung interner Prozesse, Handelsmarketing, Einkauf sowie praxisnahe Unterstützungsleistungen für die Mitgliedsunternehmen.
Ernst-Martin Schaible, geschäftsführender Gesellschafter von DER KREIS Systemverbund, verweist auf die Bedeutung internationaler Marktkompetenz, digitaler Lösungen und gemeinschaftlicher Strukturen für die Wettbewerbsfähigkeit der angeschlossenen Betriebe.
Im Küchensegment setzte sich 2025 der Trend zu individuell geplanten und höherwertigen Einbauküchen fort. Der durchschnittliche Küchenpreis innerhalb der Verbundgruppe – einschließlich der Franchiseunternehmen Varia und olina sowie der Partner des Fachhandelskonzepts KÜCHE 3000 – stieg um 2,28 Prozent auf 16.208 Euro pro Küche. Im Vorjahr lag der Durchschnittspreis bei 15.862 Euro.
Digitalisierung und Plattformen im Fokus
Die internationale Struktur des Verbundes gilt nach Unternehmensangaben als wesentlicher Erfolgsfaktor. Mitgliedsbetriebe profitieren vom Austausch von Marktkenntnissen, Organisationsmodellen und Einkaufsstrukturen innerhalb der europäischen Ländergesellschaften.
2025 wurde zudem die Digitalisierung innerhalb der Gruppe weiter ausgebaut. Dazu zählt die Überarbeitung der Betriebsorganisationssoftware „KüchenDesk“ sowie der europaweite Rollout der Informationsplattform „InfoNet“. Ralph Leimbach, Geschäftsführer DER KREIS Systemverbund, bezeichnet die Systeme als zentrale Werkzeuge für eine effizientere Unternehmenssteuerung und interne Kommunikation.
Weitere Maßnahmen umfassten:
– einen einheitlichen Webauftritt für Deutschland, Österreich und die Schweiz
– den Ausbau des webbasierten Online-Marketing-Tools OMT
– internationale E-Mail-Signaturen
– erste KI-gestützte Anwendungen
– die Intensivierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Mitgliederveranstaltungen.
Entwicklungen in SHK und Innenausbau
Im Bereich Sanitär sowie Heizung und Klima profitierte Mein BAD trotz rückläufiger Branchentendenzen von einer stabilen Nachfrage im Modernisierungs- und Sanierungsmarkt. Nach Unternehmensangaben lagen die Baugenehmigungen im Wohnbau zwischen Januar und November 2025 um 13,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Daraus leitet DER KREIS eine steigende Nachfrage im Bereich Haus- und Gebäudetechnik für 2026 ab.
Auch die Verbünde CREATIVE PARTNER und TopaTeam verzeichneten im Renovierungs-, Modernisierungs- und Innenausbaugeschäft positive Entwicklungen. TopaTeam wurde 2025 zusätzlich in den Niederlanden eingeführt. Als zentrales Branchenthema nennt das Unternehmen weiterhin die Fachkräftesicherung im Handwerk. Das Durchschnittsalter der Betriebsinhaber liege bei 52 bis 53 Jahren.
EUROTEAM sichert Zentralregulierung ab
Als stabilisierenden Faktor innerhalb der Unternehmensgruppe bezeichnet DER KREIS die finanzwirtschaftliche Absicherung durch EUROTEAM. Das Unternehmen übernimmt die Zentralregulierung mit Delkrederehaftung für die angeschlossenen Gesellschaften und unterstützt Mitgliedsbetriebe zusätzlich bei Finanzierungs- und betriebswirtschaftlichen Fragen.
Für 2026 sieht sich der Systemverbund nach eigener Einschätzung strategisch stabil aufgestellt. Als Grundlage nennt das Unternehmen die Kombination aus wirtschaftlicher Stärke, Digitalisierung und internationaler Zusammenarbeit.
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