Die EMMK führt ihre Ordermesse für Möbel und Küchen künftig im Zwei-Jahres-Rhythmus durch – nächste Ausgabe im November 2027. (Viualisierung)
Die EMMK bündelt ihre Ordermesse neu: Möbel und Küchen werden künftig gemeinsam im Zwei-Jahres-Turnus präsentiert.
Strategische Neuausrichtung der Branchenmesse
Die Einkaufsgesellschaft EMMK richtet ihre zentrale Ordermesse für Möbel und Küchen neu aus und führt einen einheitlichen Zwei-Jahres-Rhythmus ein. Im laufenden Jahr entfällt damit die Herbstmesse; die nächste Veranstaltung ist für November 2027 geplant.
Grundlage der Entscheidung sind umfangreiche Befragungen von Mitgliedern und Lieferanten sowie ergänzende persönliche Gespräche. Vor dem Hintergrund veränderter Marktbedingungen im Möbelhandel soll die Messe künftig stärker als kompaktes Branchenformat positioniert werden.
Einheitlicher Turnus für Möbel und Küchen
Während der Zwei-Jahres-Rhythmus im Segment Küche bereits etabliert ist, wird dieses Modell nun auch auf die Warengruppe Möbel ausgeweitet. Ziel ist eine konsistente Struktur für beide Sortimentsbereiche innerhalb der Messe.
Für Händler und Industriepartner ergeben sich daraus veränderte Planungszyklen. Der längere Zeitraum zwischen den Veranstaltungen soll mehr Sicherheit bei Sortimentsentscheidungen, Flächenkonzepten am Point of Sale sowie bei der Markteinführung neuer Produkte ermöglichen.
Digitale Formate im Zwischenjahr
Im Jahr ohne physische Messe werden Produktneuheiten über digitale Kanäle vorgestellt und geordert. Ergänzend sind separate Kollektionspräsentationen der beiden Verbände vorgesehen. Damit bleibt die kontinuierliche Marktversorgung mit neuen Produkten gewährleistet.
Die EMMK verfolgt mit dem neuen Rhythmus zudem das Ziel, den organisatorischen und wirtschaftlichen Aufwand für alle Beteiligten zu reduzieren und die Effizienz der Messebeteiligung zu erhöhen.
Einordnung im Branchenkontext
Die EMMK ist die gemeinsame Einkaufsgesellschaft mittelständischer Möbel- und Küchenhändler des Europa-Möbel Verbunds und der GARANT Gruppe. Das gemeinsame Einkaufsvolumen liegt bei über 2 Milliarden Euro.
Mit der Umstellung positioniert sich die Messe als gebündeltes Format mit klar definierten Präsentationszyklen und reagiert auf strukturelle Veränderungen im Marktumfeld.
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