„Mit einem Konzernumsatz von über zehn Milliarden Euro haben wir einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte gesetzt und sind in einer hervorragenden Ausgangsposition für weiteres internationales Wachstum“, so Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (BSH). Nach vorläufig veröffentlichten Zahlen konnte das Unternehmen seinen Umsatz im Jahr 2013 um über 7 Prozent auf rund 10,5 Milliarden Euro steigern.
Besonders zu diesem Rekordumsatz beigetragen haben das zweistellige Wachstum in China und den USA sowie der Ausbau der Marktführerschaft in Europa. Die BSH festigte damit die Position als drittgrößter Hausgerätehersteller weltweit. Insgesamt produziert die BSH in 40 Fabriken und ist mit über 80 Gesellschaften in 47 Ländern vertreten.
Das EBIT lag trotz Aufwendungen für eine freiwillige Sicherheitsmaßnahme für Geschirrspüler bei über 500 Millionen Euro. Aus dieser starken Position heraus richtet die BSH ihre Strategie auf langfristig profitables Wachstum aus und investiert stark in innovative Produkte und die globale Umsetzung ihrer Mehrmarken-Strategie.
Der F&E-Aufwand blieb mit über 3 Prozent des Umsatzes 2013 weiterhin auf hohem Niveau. Die Mitarbeiterzahl stieg im vergangenen Geschäftsjahr auf rund 50.000. Eine Euro-Anleihe über 500 Millionen Euro trägt zur langfristig günstigen Finanzierung bei. „Wir wollen unsere Position im Weltmarkt weiter ausbauen und profitabel schneller wachsen als der Markt“, so Dr. Karsten Ottenberg.
Um dieses Ziel zu erreichen, gelte es, die Herausforderungen der international unterschiedlichen Märkte für Hausgeräte zu erkennen und die regionalen Chancen konsequent zu nutzen, erklärt der BSH-Chef. Mit einer an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Konsumenten ausgerichteten Strategie will die BSH in den kommenden Jahren weiterhin profitabel wachsen. Dabei stehen der Ausbau regionaler Kompetenzen sowie Investitionen in die Innovationskraft, das Produktportfolio und die Marken im Vordergrund. Künftig gelte es, die Technologie von Hausgeräten mit digitalen Funktionen und Design zu verbinden.
Gestützt auf eine solide finanzielle Basis will die BSH in den nächsten Jahren zusätzlich eine hohe dreistellige Millionensumme in F&E, in den Ausbau der regionalen Präsenzen und in die Marken investieren. Im Fokus stehen dabei neben Europa und China auch die Regionen Nordamerika, die Türkei, Russland, der Mittlere Osten und Afrika sowie die Märkte im Raum Asien-Pazifik mit Indien und Südostasien.
Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 werden Ende Mai 2014 im Rahmen des Geschäftsberichts veröffentlicht.
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