Rauchglas, Aluminiumrahmen und semitransparente Raumfilter prägen die neuen Küchensysteme von GF Interiors by Guzzini & Fontana. alle Bilder GF Interior by Guzzini Fontana.
Transparenz, Raumfilter und reduzierte Volumen bestimmen die neue Systemgeneration
Die aktuellen Küchensysteme von GF Interiors by Guzzini & Fontana zeigen eine deutliche Verschiebung innerhalb der Küchenarchitektur: weg von klassischen Möbelsystemen, hin zu räumlich integrierten Strukturen mit semitransparenten Ebenen, verdeckten Funktionszonen und weich ausgeführten Geometrien. Auffällig ist dabei insbesondere der konsequente Einsatz von Rauchglas, Aluminiumprofilen und architektonischen Interwall-Systemen.
Die neuen Systeme arbeiten weniger mit dekorativer Inszenierung als vielmehr mit räumlicher Kontrolle. Funktionsbereiche werden hinter Glasstrukturen organisiert, Stauraum verschwindet innerhalb homogener Volumen und Übergänge zwischen Küche, Dining und Living lösen sich zunehmend auf.

WIDE K greift den Trend zur versteckten Küche auf
Mit WIDE K übersetzt GF Interiors den aktuellen Trend zur „concealed kitchen“ in ein großformatiges Hochschranksystem. Hinter faltbaren Evans-Air-Fronten aus bronzefarbenem Aluminium und Rauchglas entstehen vollständig integrierte Arbeitsbereiche mit Spül- und Vorbereitungszonen.
Im geschlossenen Zustand bleibt die gesamte operative Ebene verborgen. Die Küche erscheint dadurch nicht mehr als klassische Arbeitszone, sondern als ruhige architektonische Wandfläche. Gerade in offenen Grundrissen folgt das System damit einer Entwicklung, die Küchenplanung zunehmend in Richtung Hospitality- und Interior-Konzepte verschiebt.
Auch materialseitig spiegelt WIDE K aktuelle Entwicklungen wider: Rauchglas, bronzefarbene Metalloberflächen und lineare Lichtführung ersetzen sichtbare Technik und klassische Küchensprache.

TIMELINE nutzt semitransparente Vitrinen als räumliche Zonierung
Mit TIMELINE rückt GF Interiors ein Thema in den Mittelpunkt, das aktuell verstärkt in Architektur- und Interiorprojekten auftaucht: semitransparente Raumfilter. Das System kombiniert Rauchglas mit schwarzen Aluminiumrahmen und vertikal eingesetzten Profilstrukturen.

Die Vitrinen funktionieren dadurch weniger als klassische Stauraumelemente, sondern vielmehr als räumliche Zwischenschicht zwischen Küche und Living. Inhalte bleiben sichtbar, werden jedoch bewusst gefiltert. Diese kontrollierte Transparenz erzeugt Tiefenwirkung, ohne offene Grundrisse räumlich zu unterbrechen.
Gerade die Kombination aus Rauchglas, Aluminium und integrierter Lichtführung verweist auf eine Entwicklung, die derzeit verstärkt aus dem Premium-Interior- und Hospitality-Bereich in die Küchenplanung übertragen wird.
MODWALL spiegelt den Trend zur architektonischen Küchenplanung
Mit MODWALL verschiebt sich die Küchenplanung endgültig in die Ebene der Innenarchitektur. Das System integriert Durchgänge, Pivot-Türen, Stauraum und Living-Elemente innerhalb einer einzigen Wandstruktur.
Damit folgt GF Interiors einer Entwicklung, bei der Küchen nicht länger über Einzelmöbel organisiert werden, sondern über architektonische Raumstrukturen. Wandflächen übernehmen gleichzeitig Funktionen der Zonierung, Erschließung und Möblierung. Klassische Übergänge zwischen Küche und Wohnraum treten dabei zunehmend in den Hintergrund.
Auffällig ist zudem die materialübergreifende Planung: Aluminiumrahmen, Metalllacke, Holzoberflächen und Steinoptiken werden nicht akzenthaft eingesetzt, sondern als durchgängige Materialebene über mehrere Räume hinweg geführt.

Rollins Worktop zeigt weichere Geometrien bei Kücheninseln
Parallel dazu zeigt sich bei Rollins Worktop ein Trend, der aktuell verstärkt in Premiumküchen auftaucht: die Abkehr von streng monolithischen Inselkörpern. Statt harter Orthogonalität arbeitet das System mit gerundeten Eckradien, weich ausgeführten Seitenwangen und fließenden Übergängen zwischen Arbeitsplatte und Tischintegration.

Die Insel wirkt dadurch weniger massiv und stärker als Teil einer wohnorientierten Raumlandschaft. Unterstützt wird dieser Eindruck durch bronzefarbene Glasstützen, reduzierte Materialwechsel und Natursteinoberflächen wie Pannonia Grun.
Gerade diese weicheren Geometrien markieren derzeit einen deutlichen Gegenpol zur stark technischen Küchenästhetik der vergangenen Jahre.

NAKED BAR überträgt Hospitality-Elemente in den Wohnbereich
Mit NAKED BAR greift GF Interiors schließlich die zunehmende Verschmelzung von Küche, Dining und Hospitality auf. Das System kombiniert offene Aluminiumstrukturen, Rauchglas, beleuchtete Präsentationsflächen und integrierte Flaschen- und Glashalterungen.
Die Bar wird dabei weniger als separates Möbel verstanden, sondern als Bestandteil einer offenen Wohnarchitektur. Sichtbare Lagerung, semitransparente Materialien und reduzierte Metallstrukturen orientieren sich deutlich an aktuellen Hospitality- und Boutique-Interior-Konzepten.
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