Die Gamechanger-Veranstaltungen setzen auf Austauschformate, in denen digitale Werkzeuge, Planungskompetenz und persönliche Erfahrung gleichwertig diskutiert werden. Fotos: Interdomus
Wie Wissenstransfer, Digitalisierung und persönliche Vernetzung das Badgeschäft 2026 prägen.
Mit der Veranstaltungsreihe „Gamechanger – Bringe dein Badgeschäft auf das nächste Level“ ist interdomus Haustechnik gemeinsam mit CreativLab in das Sanitärjahr 2026 gestartet. Nach dem Auftakt am 15. Januar in Rödinghausen folgte Anfang Februar eine zweite Veranstaltung in Backnang, die zugleich die bislang größte Ausgabe der seit vier Jahren etablierten Reihe darstellt.
Insgesamt nahmen über 225 Fachbesucher an beiden Terminen teil. Darunter befanden sich 63 Mitgliedsbetriebe von interdomus Haustechnik sowie zahlreiche Industrie- und Lieferantenpartner. Allein in Backnang zählte die Veranstaltung 145 Teilnehmende.
Praxisnahe Weiterbildungsformate für SHK-Betriebe
Als begleitender Branchenpartner ermöglicht interdomus Haustechnik seinen Gesellschaftern den Zugang zu Weiterbildungs- und Netzwerkformaten mit klarem Praxisbezug. Die Veranstaltungen sind bewusst auf Austausch, direkte Umsetzbarkeit und persönliche Gespräche ausgerichtet. Der offene Dialog zwischen Handwerk, Referenten und Herstellern steht im Mittelpunkt.
Jochen Pranghofer, Regionalleiter bei interdomus Haustechnik, beschreibt den Anspruch der Reihe: Die Mitglieder erwarteten Formate, die fachlich, strategisch und im betrieblichen Alltag weiterhelfen. Die Gamechanger-Events kombinierten Wissen, Impulse und persönliches Netzwerken in einem Umfeld, das auf Austausch auf Augenhöhe setze.

Digitale Werkzeuge und neue Perspektiven für die Badplanung
Inhaltlich widmeten sich die Veranstaltungen den Themen künstliche Intelligenz, Digitalisierung im Handwerk sowie der Weiterentwicklung des Badgeschäfts. Zum Programm gehörten Vorträge, Podiumsdiskussionen mit Praxisbezug und thematische Impulse zur zukünftigen Badplanung.
Lars Piezl von digitaleshandwerk.rocks sprach in seinem Vortrag „KI im Handwerk und Digitalisierung mit Herz“ über konkrete Einsatzmöglichkeiten digitaler Werkzeuge im Betriebsalltag. Er zeigte auf, wie KI interne Abläufe, Organisation und Kommunikation unterstützen kann, ohne den Menschen zu ersetzen. Entscheidend sei der bewusste und sinnvolle Einsatz der Technologie.

Barrierefreie Bäder als planerische Aufgabe
Ein weiterer Programmpunkt war der Impuls „Vom Muss zum Must-Have: Barrierefreie Bäder mit Stil und Seele“. Der Beitrag stammt von Tanja Maier-Römlein, Badplanerin, Kreativexpertin und Initiatorin der Gamechanger-Reihe, die das Veranstaltungsformat gemeinsam mit André Höbing konzipiert und organisiert.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie barrierefreie Bäder funktionale Anforderungen mit gestalterischer Qualität verbinden können. Technik und digitale Hilfsmittel seien unterstützende Werkzeuge, ersetzten jedoch nicht das planerische Gespür, die Erfahrung und die persönliche Nähe der Badplanerinnen und Badplaner.

Industrieaustausch und konkrete Lösungen
Ergänzt wurde das Programm durch eine begleitende Messe-Area mit 28 Herstellern. Sie bot Raum für den direkten Austausch zwischen Handwerk und Industrie. Auch interdomus Haustechnik war vor Ort vertreten, unter anderem mit der proBAD Wannentür als Lösung für barrierearme Badmodernisierungen.
Mit der Partnerschaft bei der Gamechanger-Reihe positioniert sich interdomus Haustechnik als Begleiter für zukunftsrelevante Themen im SHK-Handwerk. Der Fokus liegt auf Wissenstransfer, praxisnahen Impulsen und dem Aufbau belastbarer Branchennetzwerke.
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