Geschäftsführung von Rotpunkt Küchen: Sven Herden, Heinz-Jürgen Meyer und Andreas Wagner am Unternehmenssitz in Bünde.
Rotpunkt Küchen bestätigt im Geschäftsjahr 2025 seine strategische Ausrichtung und erreicht trotz herausfordernder Marktbedingungen ein deutliches Umsatzplus. Der Küchenmöbelhersteller aus Ostwestfalen setzt dabei konsequent auf Investitionen, Internationalisierung und Differenzierung.
Umsatz steigt auf neuen Höchstwert
Rotpunkt Küchen hat das Wirtschaftsjahr 2025 mit einem Umsatzwachstum von 6,25 Prozent abgeschlossen. Der Gesamtumsatz erhöhte sich auf 103,7 Millionen Euro und markiert damit den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Getragen wurde diese Entwicklung von gestiegenen Durchschnittswerten pro Küchenkommission, die deutlich oberhalb der moderat umgesetzten Preisanpassungen lagen. Zusätzlich verzeichnete das Unternehmen ein Mengenwachstum von 2,3 Prozent.
Die ausgewiesenen Umsätze beziehen sich ausschließlich auf Möbel und Ausstattungen für Küchen, Hauswirtschaftsräume, Ankleidezimmer, Garderoben sowie Badmöbel. Elektrogeräte gehören nicht zum Leistungsportfolio. Der zentrale Wachstumstreiber bleibt das Küchengeschäft im Rahmen der strategischen Positionierung „more than kitchens“.
Stabile Exportquote und positive Marktentwicklung
Mit einer konstanten Exportquote von rund 80 Prozent bleibt das internationale Geschäft ein wesentlicher Pfeiler der Unternehmensentwicklung. Im Inland erzielte Rotpunkt Küchen ebenfalls Zuwächse. Wichtigster Auslandsmarkt sind die Niederlande, wo laut Sven Herden, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing, ein deutliches Wachstum erzielt wurde. In Frankreich erreichte das Unternehmen das Vorjahresniveau, während Großbritannien ein leichtes Plus verzeichnete. Für beide Märkte wird mittelfristig wieder mit höheren Umsätzen gerechnet, insbesondere aufgrund aktuell gestiegener Auftragseingänge in Frankreich.
Der skandinavische Markt entwickelte sich insgesamt positiv, getragen vor allem durch das starke Ergebnis in Dänemark. Auch Norwegen trug zum Plus bei. Österreich zeigt nach einem soliden Markteintritt und zwischenzeitlicher Abschwächung wieder Wachstumspotenzial.
Ausbau des Objektgeschäfts im Nahen Osten
Parallel zu den europäischen Kernmärkten stärkt Rotpunkt Küchen seine Präsenz im Nahen Osten. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern konnte das Objektgeschäft dort deutlich ausgebaut werden und gewinnt zunehmend an Bedeutung für den Gesamtumsatz. Weitere Projekte befinden sich in der Umsetzung. Zusätzlich bestehen internationale Kontakte zu Handelspartnern in China.
Investitionen sichern Zukunftsfähigkeit
Die geschäftsführenden Gesellschafter Andreas Wagner und Heinz-Jürgen Meyer sowie Geschäftsführer Sven Herden bewerten das Geschäftsjahr 2025 insgesamt positiv. Das Umsatzziel von „100 Millionen plus X“ wurde klar erreicht. Seit Ende 2023 investiert das Unternehmen am Standort Bünde umfassend in einen neuen Logistik-Hub, den Maschinenpark sowie in die Digitalisierung aller Unternehmensbereiche. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 50 Millionen Euro.
Zum Jahresende 2025 beschäftigte Rotpunkt Küchen 374 Mitarbeitende, davon 300 am Standort Bünde-Ahle und 74 in Preußisch Oldendorf. Im Vorjahr lag die Mitarbeiterzahl bei 368.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Für 2026 rechnet Rotpunkt Küchen mit weiterhin anspruchsvollen Marktbedingungen in den meisten Kernmärkten. Dynamische Impulse erwartet das Unternehmen insbesondere im Exportgeschäft. Gleichzeitig wird der inländische Markt weiter gestärkt, der seit Jahren proportional an Bedeutung gewinnt. Das Umsatzziel für 2026 liegt bei 110 Millionen Euro plus X.
Auch interessant dazu:
Anzeige









